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Öko-Stoffe

Öko-Stoffe pflanzlichen und tierischen Ursprungs erfreuen sich immer größter Beliebtheit. Naturstoffe und ökologische Stoffe werden heute sowohl für Kleidung als auch für Wohntextilien und Möbel eingesetzt.

Was sind Öko-Stoffe?

Als Naturstoffe oder Öko-Stoffe bezeichnet man alle Gewebe, die aus natürlichen Fasern oder Substanzen gefertigt sind. Diese können sowohl von Pflanzen als auch von Tieren stammen. Diese Rohstoffe werden bereits seit Jahrtausenden für die Herstellung von Kleidern, Wohntextilien, Möbeln und mehr genutzt. Ökologische Stoffe galten trotzdem über Jahre hinweg als Nischenprodukt. Diesen Status haben Öko-Stoffe längst hinter sich gelassen. Sie haben inzwischen den Sprung zum Trend-Stoff geschafft.

Zu den am weitesten verbreiteten Öko-Stoffen zählen:

Naturstoffe tierischen Ursprungs:
  • Seide: Kommt aus China und stammt von Seidenraupen
  • Kaschmir: sehr weich und luxuriös; stammt vom Nackenhaar der Kaschmir-Ziege und anderen Ziegen
  • Wolle: wärmende Faser aus dem Haar von Schafen
  • Mohair: fein, seidig und sehr weich; stammt von der Angora-Ziege
  • Angora Wolle: fein, luxuriös und weich; stammt vom Angora Kaninchen
  • Alpaka Wolle: luxuriöse Wolle, die für High-end Produkte verwendet wird

Naturstoffe aus Pflanzen:
  • Baumwolle: die weltweit am häufigsten verwendete natürliche Faser
  • Bambus: weich und feuchtigkeitsregulierend; wachsende Verbreitung
  • Flachs: sehr starke Pflanzenfaser und eine der ältesten
  • Jute: sehr stark; wird für die Herstellung von Sackleinen verwendet
  • Hanf: Faser von der Hanfpflanze
  • Kokos: grobe und kurze Faser der Kokosnuss

Wie werden sie hergestellt?

Jede Art von Öko-Stoffen weist ein etwas unterschiedliches Herstellungsverfahren auf: Natürliche Fasern können zu Garn, Fäden oder Seilen gesponnen werden. Wenn diese dann verwebt, gestrickt oder gebunden sind, werden daraus die bekannten Naturstoffe. Textilien, wie beispielsweise das natürliche Leinen, zählen zu den ältesten Materialien, die von Menschen zur Herstellung von Kleidungsstücken und Wohntextilien genutzt werden. Das einzige, was sich im Laufe der Zeit verändert hat, sind die Produktionsverfahren.

Es beginnt damit, wie die Faser geerntet beziehungsweise gewonnen wird und dann zu einem Garn oder Faden verarbeitet wird. Da einige ökologische Stoffe pflanzlicher und andere tierischer Herkunft sind, erfolgt der Gewinnungs- und Verarbeitungsprozess auf unterschiedliche Weise. Wolle, inklusive Angora und Kaschmir, wird entweder durch Scheren und herauskämmen gewonnen, wohingegen Seide vom Kokon der Maulbeer-Seidenraupe stammt.

Pflanzenfasern werden gewonnen, indem die spezifischen Pflanzen kultiviert werden, sodass am Ende die gewünschte Faser in der benötigten Form geerntet werden kann.

Fasern sind die Basis, woraus jeder Stoff gefertigt ist. Der Verarbeitungsprozess erfolgt in drei Schritten:
  1. Spinnen: Fasern werden zunächst gesponnen, um Garn zu gewinnen. Aus dem Garn kann dann der Stoff gefertigt werden.
  2. Weben (Gewebe)/Stricken (Maschenware): In diesem Schritt wird aus dem Garn ein Stoff.
  3. Veredelung: Textilien werden veredelt, um sie optimal für den gewünschten Zweck nutzbar zu machen.

Verwendung von Öko-Stoffen

Naturstoffe aus allen Ecken der Erde werden bereits seit Jahrhunderten weltweit verwendet. Vorrangig kommen sie in der Bekleidungsindustrie sowie in der Mode zum Einsatz, werden jedoch auch für die Fertigung von Möbeln, Wohnaccessoires, Isolierungen und Technik verwendet.

Dank der unzähligen positiven Eigenschaften und dem Fakt, dass diese nachhaltig produziert werden können, entstehen immer neue Verwendungsgebiete und die Verbreitung von Naturstoffen wächst stetig.

Eigenschaften

Öko-Stoffe werden aus Fasern gefertigt, die aus pflanzlichen oder tierischen Fasern hergestellt werden. Viele Menschen bevorzugen Naturstoffe aufgrund ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften, zu denen insbesondere auch die folgenden gehören:

• Stärke
• Langlebigkeit
• Nachhaltigkeit
• Isolierende Eigenschaften
• Anti-bakterielle Eigenschaften
• Biologisch abbaubar
• Hypoallergen/für Allergiker geeignet
• Vielfältig
• Feuchtigkeitsregulierend
• Atmungsaktiv
• Saugfähig

Vorteile von Öko-Stoffen

Online-Shops bieten heute eine große Vielfalt an Öko-Stoffen an. Viele Menschen ziehen Naturstoffe aufgrund ihrer positiven Eigenschaften für den Einzelnen und die Umwelt vor. Denn ökologische Stoffe sind weitgehend nachhaltig, biologisch abbaubar und CO2-neutral.

Zudem können die Fasern der Naturstoffe gut mit anderen Fasern kombiniert werden – sowohl mit anderen natürlichen Fasern als auch mit synthetischen Fasern. Auf diese Weise entstehen Stoffe, die die positiven Eigenschaften von natürlichen Stoffen aufweisen und zusätzlich noch weitere Eigenschaften wie pflegeleichte Qualität und Farbbeständigkeit.

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